Archiv für 31. Juli 2010

Abschied: Freigeistiger XONG-Sermon nebst einer feingeistigen Leseempfehlung und finalem XONG-Song…

Samstag, 31. Juli 2010

 

Die musikalischen Kinder…

Mesdames, Mesdemoiselles,…
Messieurs…

Was die Kinder anbelangt, ihre musikalischen Ambitionen, so lassen sie sich etwa folgendermaAYen abgrenzen:

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Jene, die Musik lieben,
jene, denen sie nicht unbedingt auf die Nerven geht,
& jene, denen sie entschieden auf die Nerven geht, unwiderruflich, unerbittlich…
Letztere sind mir nicht unsympathisch.

Wie wird man Musiker?
Das ist ganz einfach: Man nimmt sich einen Lehrer – einen Musiklehrer.
Man wAi??hle ihn sorgfAi??ltig

aus, sehr bedacht, streng.
Man vereinbart einen Preis… aber einen sehr gA?ntigen Preis… fA?r sich -
Ich weiAY nicht… ob ich mich verstAi??ndlich ausdrA?cke.

Der SchA?ler muss sehr viel Geduld

haben – groAYe Geduld – eine Eselsgeduld, riesengroAY…

Denn es ist vorteilhaft, wenn er sich daran gewAi??hnt, seinen Lehrer zu ertragen.
Denken sie nur: Ein Lehrer!…
der Fragen stellt, die er weiAY, er… & die ihr nicht wisst, ihr…
Das nutzt er aus, selbstverstAi??ndlich.

RAi??cht euch dafA?r Buy combivent inhalers nicht an eurem Instrument…

Die Stunden und Tage, an denen der Unterricht stattfindet, werden mit der Zustimmung des SchA?lers & des Lehrers festgelegt.
Es hAi??tte ausgesprochen nachteilige Folgen, nAi??hme der SchA?ler seinen Unterricht zu seiner Zeit – & und an seinem Tag -wAi??hrend der Lehrer ihn zu einer anderen Zeit – & und an einem anderen Tag erteilte.
Das wird an den FakultAi??ten ziemlich oft so gehandhabt: Es gibt SchA?ler die ihre Lehrer niemals zu Gesicht bekommen.
MerkwA?rdige Anwendung des fakultativen Systems…

Der SchA?ler

und der how much celexa to get high Lehrer sind zur Welt gekommen, um sich zu begegnen, wenigstens von Zeit zu Zeit…

Ihr mA?sst wissen, die where to buy viagra Arbeit… das ist die Freiheit.
Die Freiheit der andern…
Solange ihr arbeitet, geht ihr niemanden auf die Nerven.
Vergesst das nicht…

Habt Ihr

verstanden?
Setzt euch…

Ich sehe mich gezwungen, … diese Plauderei nun zu beenden…

Seid schAi??n brav, meine Kinder…
Ich danke euch fA?r eure Aufmerksamkeit…
& mit Verlaub, betrachtet mich… als euren alten Freund…

Es bleibt mir nur noch den Erwachsenen zu danken – welche die Freundlichkeit besessen haben, hier zu lauschen…

Sehen Sie bitte in mir Ihren ergebenen Diener,… & – gestatten Sie mir, Ihnen an dieser Stelle…
meine vorzA?gliche Hochachtung auszudrA?cken.

Erik Satie, Freigeist.

Ai??

LESEEMPFEHLUNG:

Harald Weinrich Lethe
Kunst und Kritik des Vergessens
MA?nchen, 1997

Klappentext (Auszug):

So weit das kulturelle GedAi??chtnis Europas reicht, flieAYt Lethe, der Strom des Vergessens, durch diese GedAi??chtnislandschaft. Seitdem wetteifert, neben der Kunst des GedAi??chtnisses (ars memoriae), auch die Kunst des Vergessens (ars obliviones) um die Gunst der Menschen. So muss mit Vergessenszauber und Vergessensdrogen schon Homers Odysseus seine Erfahrungen machen, und der rAi??mische Dichter Ovid schickt die unglA?cklich Liebenden zum Altar des Ai??Letheischen AmorAi??, online pharmacy modafinil wo sie http://viagracoupon-freecard.com/ gnAi??diges Vergessen ihrer Liebesschmerzen erflehen kAi??nnen.

Ganz anders denken in der Neuzeit die aufgeklAi??rten Philosophen, die das GedAi??chtnis zum Lastesel des vernA?nftigen Denkens degradieren und dadurch dem Vergessen sein Odium nehmen. Die eigentlichen Virtuosen des Vergessens findet man jedoch bei Casanovas wechselnden Liebesabenteuern, bei Fausts ruhelosen Welterkundungen, bei Nietzsches verwegenen AusfAi??llen gegen die A?bermacht der geschichtlichen Erinnerung.
Mit Freud verliert das Vergessen seine Unschuld. Nun muss, wer etwas vergessen hat, auf eine vielleicht peinliche Warum-Frage gefasst sein. Doch bleibt das Vergessen, da es sich in den Tiefenschichten des Bewusstseins abspielt, rAi??tselhaft und geheimnisvoll genug, um das Interesse der romantischen und postromantischen Dichter anzuziehen.

SpAi??testens im 20. Jahrhundert muss sich die Kunst des Vergessens jedoch von der Kritik des Vergessens einholen lassen, da zu vieles nicht einfach Ai??vergeben und vergessenAi?? werden kann.

Denn wir leben heute in einer vergesslichen Welt, die Informationen ebenso schnell herbeischaffen wie wegschaffen kann. Ist vielleicht dieser Informationsfluss nur ein Nebenfluss des Lethe-Stromes?
Wieviel Vergessen braucht oder vertrAi??gt eine Kultur, und wann A?berschreitet die Vergesslichkeit die Grenzen der Moral?

Ai??

HELLO,

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GOODBYE

You say yes, I say no,
You say stop and I say go, go, go.
Oh, no.
You say goodbye and I say hello.
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye,
I say hello,
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye,
I say hello.

I say high, you say low.
You say why, and I say I don’t know.
Oh, no.
You say goodbye and I say hello.
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye ,
I say hello,
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye,
I say hello.

Why, why, why, why, why, why
Do you say good bye
Goodbye, bye, bye, bye, bye

Oh, no.
You say goodbye and I say hello
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye,
I say hello,
Hello, hello.
I don’t know why you say goodbye ,
I say hello.
hello, hello.
I don’t know why you say goodbye I say hello.
Hello.

Hela, heba helloa
Hela, heba helloa

The Beatles (1967)