Archiv für 22. Juli 2010

Um wen handelt es sich…? Freigeistige Variationen A?ber Ernstzunehmendes… (Zutreffende Person bitte ankreuzen)

Donnerstag, 22. Juli 2010

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Berlusconi lAi??sterte wieder A?ber Rosy Bindi
Regierungschef Silvio Berlusconi hat wieder mit herablassenden Ai??uAYerungen die Oppositionspolitikerin Rosy Bindi (PD) beleidigt.
Bei einer Zeremonie zur Verleihung des Doktortitels an Studenten einer PrivatuniversitAi??t in Novedrate bei Como erklAi??rte Berlusconi: ai??zMan beschuldigt mich, mich mit schAi??nen Frauen mit wenig Gehirn zu umgeben. Hier gibt es junge hA?bsche Frauen, die mit der Bestnote promoviert haben und keineswegs Rosy Bindi Ai??hnelnai???, sagte Berlusconi nach Medienangaben vom Dienstag.
Die 59-jAi??hrige Bindi war schon vor Monaten ins Visier des Premierministers geraten. Schon im vergangenen Oktober hatte Berlusconi bei der von RAI 1 gesendeten Politshow ai??zPorta a Portaai??? Bindi beleidigt.
ai??zIch stelle fest: Sie sind schAi??ner als intelligentai???, so Berlusconi A?ber die Ex-Gesundheitsministerin. ai??zIch bin eine Frau, die nicht in ihrem Dienst stehtai???, erwiderte Bindi in Anspielung auf die Sexskandale, wegen derer Berlusconi im vergangenen Jahr im Rampenlicht internationaler Medien stand. Bindi reagierte auch diesmal gelassen auf Berlusconis Worte: ai??zIch finde es traurig, dass Berlusconi seine VulgaritAi??ten immer aufs Neue wiederholtai???, so die Parlamentarierin. (…)
Der 73-jAi??hrige Berlusconi sorgte bereits Ai??fters wegen abfAi??lliger Bemerkungen A?ber das Aussehen einer Oppositionspolitikerin fA?r Aufsehen.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Turin lAi??sterte er im vergangenen MAi??rz A?ber die damalige PrAi??sidentin der Region Piemont, Mercedes Bresso: ai??zWissen Sie, warum Frau Bresso immer so schlechte Laune hat? Weil sie morgens, wenn sie aufsteht und in den Spiegel schaut, um sich zu schminken, sich selber sieht. Dann ist ihr Tag gleich verdorben.ai???

Ai??stol.it - SA?DTIROL ONLINE,Ai??20. Juli 2010


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Diego VelA?zquez: Portrait eines Narren mit Hund (1650)

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Wenige Wochen vor seinem siebzehnten Geburtstag bittet er seinen Ai??lieben kleinen GroAYpapaAi?? um Hilfe: Ai??Ich musste unbedingt eine Frau sehen, damit ich mit meiner schlechten Gewohnheit, zu masturbieren, aufhAi??ren kann, so dass Papa mir Geld fA?rs Bordell gegeben hat, aber 1. habe ich in meiner Aufregung einen Nachttopf zerbrochen und 2. konnte ich in derselben Aufregung nicht vAi??geln. Ich stehe jetzt wie zuvor da, nur dass ich nochmals ein Geld brauche, um mich zu erleichtern, plus das Geld fA?r den Topf. Aber ich wage nicht, Papa so schnell wieder um Geld zu bitten, und ich habe gehofft, dass Du mir in dieser Situation zu Hilfe kommen wirst, die – wie Du weiAYt – nicht nur ungewAi??hnlich, sondern einmalig ist.

Der Vater des Knaben, der seinen Sohn gebeten hatte, die fragliche acheter de la cialis Gewohnheit Ai??Wenigstens vier Tage langAi?? zu unterlassen, war ein berA?hmter Professor der Hygieneforschung. Er hatte A?ber Ai??verschiedene Formen der GehirnerweichungAi?? habilitiert. Es gibt Biographen, die davon ausgehen, der Empfindliche habe am eigenen Leib keine andere geschlechtliche Praxis kennengelernt als die, die der Vater verhindern wollte. Um welches Genie handelt es sich…:

? Albert Einstein
? Marcel Proust
? Silvio Berlusconi

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Ai??Ich schwAi??rme, in meinen schAi??nsten Stunden, fA?r rein Ai??sthetische Sinnlichkeit, fA?r die Sinnlichkeit des Geistes, fA?r den Geist, die Seele, das GemA?t A?berhaupt. Ich sage: Trennen wir den Unterleib von der Liebe.Ai??. So lautet die Lebensmaxime des NeunzehnjAi??hrigen; im groAYen und ganzen sollte er ihr treu bleiben. Doch ganz ungestraft scheint sich die Liebe nicht entleiben zu lassen. Dann kann es nAi??mlich sein, der Leib kommt zurA?ck. Zunehmend prekAi??r werden die KAi??rperAi??ffnungen, der Mund, der After, das Ohr.Ai??

Der alternde Mann notiert die tAi??glich zermA?rbende Qual: Ai??Beim FrA?hstA?ck Missgeschick des Steckenbleibens von dA?rrem gebratenen Speck in der oberen SpeiserAi??hre, besonders unangenehm und langwierig. Neigung des Schlundes zu nervAi??ser Kontraktion.Ai?? Er ertrAi??gt vornehmlich Suppe und weiches Ei. Seine Nahrungsaufnahme wird zu Medikamentation: Ai??Einnahme von etwas zartem Lachsschinken zwischendurch wohltuend.Ai??. Immer wieder ist von Ai??SchlingbeschwerdenAi??, von der Ai??widerwAi??rtigen NervositAi??t meines SchluckapparatsAi??, von Ai??SchluckverhemmungAi?? und Ai??SchlundreizAi?? die Rede. Auch plagt ihn stAi??ndig Ai??Rektal-ReizungAi?? oder Ai??Rektal-JuckenAi??, was eine Ai??Oel-Creme, die den Verdauungstrakt schmeidigtAi??, lindern kann. Dann wieder ist vom Ai??alten Lied: QuerdarmverkrampfungAi?? die Rede. Er notiert: Ai??heftige Darmentleerung durch ChampagnerAi?? oder auch Ai??Obstipation durch den WeiAYtrank, beAi??ngstigendAi??. Und selbst aus

den dunklen Windungen der GehAi??rgAi??nge droht es: Ai??Unruhige Nacht. NAi??ssendes Ohr. Auswaschung mit Alkohol.Ai?? Dann wieder: Ai??Reinigung der A?berkrusteten TrommelfAi??lle.Ai?? Zunehmend wird ihm sein Leib unheimlich.

Das Tier liebte er in der Gestalt des Hundes. Ai??Mein GemA?t wird nur noch freundlich bewegt vom Anblick der Creatur, schAi??ner Hunde, Pudel und Setter.Ai??Ai??Um welches Genie handelt es sich…:

? Thomas Alva Edison
? Silvio Berlusconi
? Thomas Mann

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Er war ein dickes enttAi??uschtes Kind. Sein Leben lang. Die Mutter liebte rigide und fraAY ihr NesthAi??kchen auf in katholischem Furor. Allabendlich saAY der Knabe am FuAYende ihres Bettes und gab minutiAi??s Auskunft A?ber die Stunden seines Tages. Unerbittlich rituell fragte sie die letzte IntimitAi??t ab. Noch als siebzigjAi??hriger Mann erinnert er sich an diese Ai??abenteuerliche BeichteAi??, die er bis in die frA?hen Mannesjahre abzulegen pflegte. SpAi??testens nach dem frA?hen Tod des Vaters wuchs der Einfluss der Mutter zur A?bermacht. Sie wurde zur allzeit bereiten Gesellschafterin eines Knaben, der keine Freunde haben sollte. Frauen blieben ihm ein Geheimnis. Was eine Menstruation ist, musste ihm dann einer seiner Mitarbeiter erklAi??ren: der 27jAi??hrige Teamchef hatte die Entschuldigung einer Angestellten nicht verstanden. SexualitAi??t war etwas Dunkles, dass alle anderen dauernd im Verborgenen trieben. Er aAY lieber. Und war sich im Prinzip seiner Sublimierung bewusst.

Der Sprache seiner Inspiration ist Schuld. Er ist ein Augenmensch. Die letzten Vertrauten, die seinen Hang zum Sadismus kannten, fA?rchteten seine kindliche ZAi??rtlichkeit, gepaart mit seniler ObszAi??nitAi??t.Ai??Um welches Genie handelt es sich…:

? Silvio Berlusconi
? Alfred Hitchcock
? Orson Welles

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Ai??Ich habe eine rasche Hand und ein promptes GedAi??chtnis. Wenn ich arbeite, flieAYt mir’s nur so zu, ich brauche nicht zu pressen und nicht zu drA?cken.Ai?? Das Pressen und DrA?cken war ihm kein geistiges, sondern ein kAi??rperliches Problem. Immer wieder beschreibt er in aller AusfA?hrlichkeit seine bAi??sen Verdauungsbeschwerden: Ai??Mein Stuhl ist so hart, dass ich gezwungen bin, ihn unter groAYen Schmerzen herauszupressen, bis mir der SchweiAY herabrinnt; und je lAi??nger ich es aufschiebe, um so hAi??rter wird der Stuhl.Ai?? Oder auch: Ai??Nun sitze ich da mit Schmerzen wie eine WAi??chnerin, aufgerissen, verletzt und blutig und werde die Nacht keine oder nur eine mAi??AYige Ruhe haben.Ai?? Die von Freunden angeratenen AbfA?hrmittel helfen nicht.Ai??

Dies hAi??tten seine Gegner bedenken kAi??nnen, wenn er sie schmAi??hte, sie seien Ai??ScheiAY-PoetenAi??, man mA?sse sie Ai??hinwegscheiAYenAi??, aus ihren MA?ndern soll ein Ai??ScheiAYhaus werdenAi?? und er werde sie mit Ai??EselsfA?rzenAi?? fA?ttern.
Von einer Frau erwartet er wie von allen Ai??SeichlAi??chernAi?? (eine seiner Vokabeln fA?r das andere Geschlecht), sie solle entsprechend der weiblichen Natur Ai??breite HA?ften und GesAi??AY haben, daheim bleiben, im Hause still sitzen, haushalten, Kinder tragen und ziehenAi??.Ai??Um welches Genie handelt es sich…:

? Martin Luther
? Arnold SchAi??nberg
? Silvio Berlusconi

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Sein Vater war ein brutaler SchlAi??ger, der seine Kinder als Arbeitssklaven hielt. Schutz fand der Kleine hAi??chstens beim nAi??chstAi??lteren Bruder, der die PrA?gel besser wegsteckte und den Wimmernden mit in sein Bett nahm. Manchmal, wenn der Junge allein war, schlich er ins Schlafzimmer der Eltern, zog sorgsam die Kleider der Mutter an, schminkte sich wie sie, stand lange vor dem Spiegel. Und lAi??chelte: Nun war er die Mutter, schAi??n, zuversichtlich, verlAi??sslich. Als Kind half er sich, indem er in Rollen schlA?pfte, bis er ein anderes Medium erfand, mit dem er durchspielte, was er brauchte. Sein Thema, um das er in abenteuerlichen Varianten kreiste, war die Heiligkeit der Familie, die keusche, die heitere Kindheit.Ai??

Er ist begabt und penibel bis zur Besessenheit. Zusammen mit seinem Lieblingsbruder gelingt es ihm sehr schnell ein Imperium zu errichten, in dem er seine hochqualifizierten Angestellten autoritAi??r fA?hrt, schlecht bezahlt und bespitzelt. Er wurde Patriarch. Seine Familie war seine Firma. Alkohol ist verboten. (Nur er soff.) Sex unter Mitarbeitern gilt als sofortiger KA?ndigungsgrund. (Er war meist impotent.)Ai??Um welches Genie handelt es sich…:

? Silvio Berlusconi
? Walt Disney
? Karl Marx

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Nachdem der liebende GroAYvater dem lockigen Wunderkind purchase haldol drug die Haare hatte abschneiden lassen, war er selbst unangenehm berA?hrt. Statt eines Engelchens saAY vor ihm auf einmal einer rasierte KrAi??te. Die Mutter schloss sich ins Zimmer ein und weinte. Der liebesverwAi??hnte Junge war nur kurz irritiert. Er hatte viel vor. ZunAi??chst durchstemmte er als A?bermensch seinen Knabenalltag und erklAi??rte bald einem verblA?fften Freund: Ai??Ich will derjenige sein, der am meisten weiAY.Ai?? Noch nicht dreiAYigjAi??hrig stA?rzt ihn der beginnende Haarausfall in eine PerAi??nlichkeitskrise: Es war Ai??fA?r mich ein symbolisches DesasterAi??. HA?bscher wurde der gerade einen Meter siebenundfA?nfzig groAYe Mann nicht, auch wenn er sich intensiv mit Bodenturnen oder am Stufenbarren und vor allem als Boxer trainierte.

Unser Mann wurde reich, was seinen Hang zum GrAi??AYenwahn entgegenkam. Nun konnte er Geld ausgeben: Ai??Nicht um etwas zu kaufen, sondern um diese monetAi??re Energie explodieren zu lassen, sie mir gewissermaAYen vom Hals zu schaffen und weit von mir weg zu schleudern wie eine Handgranate.Ai?? Konkret sah das so aus, dass er sich Scheine in die Taschen stopfte und sie bA?ndelweise auf die Restauranttische warf. Er bezahlte immer fA?r alle. Er baute an einem familiAi??ren Netz von AbhAi??ngigkeiten.

Als ein neuer Dapoxetine price in nigeria SekretAi??r schA?chtern den Vorschlag machte, dass es hinsichtlich der abzugebenden EinkommenssteuererklAi??rung vielleicht sinnvoll wAi??re, eine Gesellschaft zu grA?nden, fand er einen solchen Gedanken absurd. Er lebt aus dem Vollen in einer schwindelnden Mischung von GroAYzA?gigkeit und absolutem finanziellen Desinteresse. Ai??Es gibtAi??, sagt er, Ai?? so etwas wie eine VergAi??nglichkeit des Geldes, die ich liebe: Ich liebe es, es mir durch die Finger rinnen und verschwinden zu sehen. Es muss in ungreifbaren Feuerwerken davonstieben. Zum Beispiel an einem Abend.Ai?? Ai??Um welches Genie handelt es sich…:

? Ludwig Wittgenstein
? Silvio Berlusconi
? Jean-Paul Sartre

Lebensbeschreibungen: Angelika Overath, Manfred Koch. Silvia Overath, Ai??Genies und ihre GeheimnisseAi??, Berlin 2006.Ai??
RAi??tselfassung: Renald Deppe, SchwanenXong 2010.