Diego Velázquez: Der Narr Juan de Austria (1632)
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Diego Velázquez: Der Narr Diego de Acedo (1645)
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Am Hof weiß jeder, was er zu tun hat – und auch, was er morgen, übermorgen, den Rest seines Lebens tun wird. Diego Velázquez hat es niemals jemanden verraten, doch ein solch zwanghaftes Reglement muss ihn befremden. Schließlich interessiert ihn in seinen Gemälden das Ungewohnte, der überraschende Augenblick.
Die Possenreisser und Behinderten am Hof werden gut bezahlt, einige haben sogar eigene Diener. Manche werden »Don« genannt, einer lässt sich mit dem Namen eines berühmten Feldherrn anreden. Sie sind lebende Kuriosa, professionelle Zeitvertreiber – und kommen der königlichen Familie so nahe wie nur deren engste Kammerdiener und Zofen.
Für die Regierung ist das nützlich: Premier Olivares (Erzieher von Phillips IV.) und seine Kollegen können die Ratschläge der Narren annehmen; sie können aber auch nur lachen und so tun, als stecke in den Scherzen keine Wahrheit.
Einem Hofzwerg, der sich »Der Philosoph« rufen lässt, legt Diego Velázquez einen schweren Folianten auf den Schoß. Der schwarz gekleidete Mann blättert darin und schaut den Betrachter mit wissendem Blick aus tiefdunklen Augen an.
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Diego Velázquez: Der Narr Sebastian de Morra (1646)
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Diego Velázquez: Der Narr Christóbal de Castañeda de Silva y Pernia (1635)
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Diego Velázquez: Der Narr Pablo de Valladolid (1635)
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Diego Velázquez: Der Hofnarr Calabicallas (1636)




