Freigeistige Bilanzen zur Ai??VATIKAN AGAi?? … (II)

Der Papst als PrA?gelknabe
FA?nf Jahre Ratzinger: Der ai??zpastore tedescoai???, wie man ihn seit seiner Wahl giftig nennt, bezieht Position und fordert zum Denken auf, anstatt den schnellen Applaus zu suchen.
Sein VorgAi??nger war ein Superstar. Wie alle Superstars brauchte Johannes Paul II. nur Ai??ffentlich in Erscheinung treten, um fA?r VerzA?ckung zu sorgen. Da fragte keiner nach, wie er das oder jenes genau gemeint haben kAi??nnte. Er sagte eh nichts anderes als Halleluja und Friede in der Welt. Aber das genA?gte. (…) Ratzinger ist das Gegenteil von dem, was wir Zeitgeist nennen. Er sagt nicht das, was die Leute hAi??ren wollen, sondern das, wovon er selbst A?berzeugt ist. Eine Seltenheit heutzutage. (…) Josef Ratzinger mag ein unsympathischer Deutscher sein. Und mit den Inhalten, die er vertritt, mag man meist nicht einverstanden sein. Aber dieser Papst fordert heraus: zum Denken, zum Streiten, zur Widerrede. Das heiAYt, er wA?rde es tun, wenn man ihm zuhAi??ren wA?rde. Aber wer hAi??rt denn heutzutage schon einem Papst zu?

ff – Das SA?dtiroler Wochenmagazin, Norbert Dall`Ai??, Ausgabe 16 vom 22. April 2010

” Die wirklich Glaubenden messen dem Kampf um die Reorganisation kirchlicher Formen kein allzu groAYes Gewicht bei. Sie leben von dem, was die Kirche immer ist. Und wenn man wissen will, was Kirche eigentlich ist, muss man zu ihnen gehen. Denn die Kirche ist am meisten nicht dort, wo organisiert, reformiert, regiert wird, sondern in denen, die einfach glauben und in ihr das Geschenk des Glaubens empfangen, das ihnen zum Leben wird.
Das will nicht sagen, dass man immer alles beim Alten lassen und es so ertragen muss, wie es nun einmal ist. Das Ertragen kann auch ein hAi??chst aktiver Vorgang sein. “

Joseph Ratzinger, Ai??EinfA?hrung in das Christentum. Vorlesungen A?ber das Apostolische GlaubensbekenntnisAi??, 1977




” Nach dem von Johannes Paul II. eingefA?hrten Neuen Grundgesetz des Vatikanstaats besitzt der Papst Ai??als Oberhaupt des Vatikanstaates die FA?lle der gesetzgebenden, ausfA?hrenden und richterlichen Gewalt.Ai?? Folglich besitzt er die uneingeschrAi??nkte VerfA?gungsgewalt A?ber VermAi??gen und Pfarreien. Von Sankt Peter bis zum entlegenen Bergkloster untersteht alles seiner Kontrolle. Der Heilige Vater regiert damit ein Reich, das weit A?ber die Grenzen der Vatikanstadt hinausgeht. Es hat mehr als vier Millionen enge Mitarbeiter mit operativen Aufgaben, darunter BischAi??fe (4500), Priester 405.000), MAi??nche und Nonnen (865.000) stAi??ndige Diakone (26.000) Laienmissionare (mehr als 80.000) und 2,5 Millionen Katecheten.

Dabei ging man immer davon aus, dass es sich bei dieser Theokratie nur formal um eine absolute Wahlmonarchie handelt. Dem Papst wurde nicht die Funktion eines Monarchen zugeschrieben, sondern die eines geistlichen FA?hrers von einer Milliarde Katholiken rund um den Globus (mehr als 17 % der WeltbevAi??lkerung). Ein Oberhaupt, das sich um so profane Dinge wie Geld und FinanzgeschAi??fte gar nicht kA?mmert. TatsAi??chlich aber verfolgte Johannes Paul II. sehr genau, was sich da abspielte und im Staatssekretariat, seiner wichtigsten BehAi??rde, fA?r Unruhe sorgte. Er war in alles eingeweiht und wusste auch von den A?berprA?fungen, die schlieAYlich die Geheimkonten des IOR (Institut fA?r die Werke der Religion, Vatikanbank) ans Licht brachten. Dies belegen die Berichte zur Enimont-Schmiergeldaffaire und zum parallelen IOR, die Caloia in den neunziger Jahren an den pAi??pstlichen SekretAi??r Dziwisch schickte. Zu allen wichtigen FAi??llen wurden dem Papst vertrauliche Dossiers

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vorgelegt, er bestimmte die Handlungsstrategien des Staatssekretariats. AuAYerdem verfA?gte er persAi??nlich A?ber enorme Geldsummen, mit denen die polnische Gewerkschaft Solidarno?? unterstA?tzt wurde. Diese Gelder stammten aus der Privatschatulle des Heiligen Vaters. Sie standen ausschlieAYlich ihm zu VerfA?gung und tauchten somit auch nicht in den offiziellen Bilanzen auf, die der Heilige Stuhl jedes Jahr verAi??ffentlicht.

Dieser Privatfonds des Papstes zAi??hlt zu den vielen Geheimnissen der katholischen Kirche. Es ist allgemein bekannt, dass der Papst persAi??nlich A?ber Gelder fA?r gute Werke und wohltAi??tige Zwecke verfA?gt. A?ber delivery ginette-35 Herkunft und Umfang dieser BetrAi??ge lAi??sst sich allerdings nur spekulieren. Es gibt weder Belege fA?r ihre Verwendung noch Hinweise auf ihren Ursprung und ihre Verbuchung. Der Grund dafA?r liegt in dem verkrampften VerhAi??ltnis der Kirche zum Geld, das sich in vielen ihrer Handlungs- und Verhaltensweisen spiegelt: Der Vatikan mAi??chte nicht preisgeben, woher seine Gelder stammen und wohin sie gehen, und auch bei der Frage nach seinem Firmenimperium, das in den verschiedensten Bereichen aktiv ist, vom religiAi??sen Tourismus bis zur Kranken- und Altenpflege, gibt er sich zugeknAi??pft. Weder legt er seine Konten offen, noch ist er bereit, fA?r einzelne Rechnungsposten und einzelne DiAi??zesen anzugeben, wie viel Geld A?ber Spenden, VermAi??chtnisse und NachlAi??sse fA?r wohltAi??tige Zwecke in seine Kassen flieAYt.

Daher verAi??ffentlicht der Vatikan bei seiner traditionellen Pressekonferenz im FrA?hjahr lediglich die Bilanzen von sieben Verwaltungen des Heiligen Stuhls. Andere, weitaus interessantere Dokumente werden unter Verschluss gehalten. Statt einer Gesamtbilanz gliedert die Kirche ihre wirtschaftlichen AktivitAi??ten nach DiAi??zesen und Bischofskonferenzen auf und gibt nur die Teilbilanzen einiger Dikasterien des Vatikanstaats bekannt.

Also nur halbe Informationen, lA?ckenhafte Angaben. Detailliert werden die Einnahmen aus der Vatikandruckerei und die ErlAi??se aus dem Verkauf der Museumstickets aufgeschlA?sselt, A?ber die Gewinne der eignen Bank jedoch dringt nichts nach auAYen. Akribisch genau werden die Kosten fA?r das Papier der Sonderbriefmarken beziffert; aber wie viele Papiere mit Wasserzeichen in den Tresoren der Bank liegen, die Ai??nicht der Ai??ffentlichen Verwaltung des Vatikanstaats, sondern unmittelbar dem Papst unterstellt istAi??, erfAi??hrt man nicht. Ai??Wir unterstehen direkt dem Heiligen VaterAi??, erklAi??rte Caloia 1998, Ai??dem wir die jAi??hrlichen Gewinne ausschA?tten.Ai??

Bei der PrAi??sentation der konsolidierten Jahresbilanz fehlen viele, allzu viele Posten. Die wichtigen Sparten – das Governatorat, also die Verwaltung der Vatikanstadt; das IOR; sAi??mtliche Unternehmen im Besitz der How much does proventil hfa cost without insurance Kirche, die im religiAi??sen Tourismus, in der Immobilienbranche und auf dem Finanzsektor weltweit operieren – bleiben auAYen vor. Ein Bilanzbuch der katholischen Kirche wiese viele leere Seiten auf. Neben dem Privatfonds des Papstes fehlen auch die Soll- und HabenstAi??nde der Pfarreien und Ordensinstitute.

Da der Vatikan neben Brunei der einzige Staat der Welt ist, dessen Parlament vom Herrscher ernannt wird, lassen sich keine Vergleiche ziehen. Doch was wA?rde wohl passieren, wenn die italienische Regierung ihren BA?rgern den Staatshaushalt vorenthalten und verschweigen wA?rde, was der Quirinalspalast und die RegierungsgebAi??ude kosten? Oder wenn sie es verabsAi??umen wA?rde, die Bilanzen der Eni, der Finmeccanica und anderer wichtiger Unternehmen mit staatlicher Beteiligung offenzulegen? Was in Italien von der Politik verlangt wird, wird von den kirchlichen BehAi??rden nur erhofft. Und das, obwohl die katholische Kirche nach neuesten Berechnungen des Mathematikers Piergiorgio Odifreddi den italienischen Staat jAi??hrlich neun Milliarden Euro kostet.*

Aber deshalb werden manche Bilanzen verschwiegen, und welche genau? Auch auf diese Frage gibt Dardozzis eindrucksvolles Archiv eine Antwort. Seine Dokumente werfen ein Schlaglicht auf die geheime BuchfA?hrung des Heiligen Stuhls und machen die Bilanzen und das Stillschweigen, das sie umgibt, verstAi??ndlicher.

Gehen wir also zurA?ck in das Jahr 1993, dessen Bilanz Mitte Juni 1994 den Journalisten vorgestellt wurde. Nach langen Jahren der Krise hatte der Vatikan kein Defizit mehr. Der A?berschuss betrug 2,4 Milliarden Lire. Ein gesunder Haushalt. In den sieben Verwaltungsbereichen, die in der Bilanz ausgewiesen waren, standen sich Ausgaben in HAi??he von 263,4 Milliarden Lire und Einnahmen von 265,8 Milliarden gegenA?ber. Der Immobiliensektor mit seinem Plus von 90,4 Milliarden und die Wertpapierverwaltung mit 21,8 Milliarden waren besonders erfolgreich. Nicht zu vergessen seien die 5,8 Milliarden des Governatorats, mahnten die Zeitungen, sowie der Peterspfennig. Das ist eine Kollekte, die weltweit am 29. Juni, dem Fest des Apostel Petrus und Paulus, abgehalten wird und im Jahr 1993 94,4 Milliarden Lire einbrachte. Zu dem A?berschuss von 2,4 Milliarden mussten also die 5.8 Milliarden des Governatorats addiert werden.

Der GeschAi??ftsbericht wies jedoch einige LA?cken auf – keine Spur einer gesonderten Bilanz des Governatorats ebenso wenig wie des IOR. Wenn Caloia die Verwaltung der Bank grundlegend umgestaltet hatte, warum wurden dann auch nicht diese Bilanzen verAi??ffentlicht? Ai??Das IOR ist nicht Teil des Heiligen StuhlsAi??, antwortete ein pikierter Kardinal Skoza den neugierigen Journalisten, Ai??obwohl es im Vatikan beheimatet ist. Im IOR sind nicht nur die Gelder religiAi??ser Orden angelegt, sondern auch auAYerkirchliche VermAi??genswerte, die eigene Bilanzen haben.Ai?? Eine Aussage, die in klarem Widerspruch zu dem steht, was bis dahin gesagt wurde. Das IOR ist nAi??mlich durchaus ein Ai??TeilAi?? der Kirche. Es wurde von Papst Pius XII. am 27. Juni 1942 gegrA?ndet. Laut Konkordat sind die Mitarbeiter des IOR Angestellte einer zentralen KAi??rperschaft des Vatikans. Nur deshalb hatte sich Marcinkus Jahre zuvor nach dem Crash der Ambrosiano-Bank einer Festnahme entziehen kAi??nnen. Doch was geschieht mit den Gewinnen der Bank, wenn sie nicht in den Tresoren des Apostolischen Palastes verbleiben? Die Wahrheit ist einfach: Die betrAi??chtlichen Gewinne des IOR flieAYen dem Papst zu, der A?ber diese Gelder persAi??nlich und unmittelbar verfA?gen kann. In jenem Jahr waren die Gewinne auAYergewAi??hnlich hoch, vielleicht mussten sie deshalb daher geheim bleiben.

Rechnet man die 72,6 Milliarden Lire des IOR zu den 4,4 Milliarden aus den Spenden des Peterspfennig hinzu, dann konnte Johannes Paul II. im Jahr 1994 A?ber eine Privatschatulle von 166,9 Milliarden Lire (121,3 Millionen Euro) fA?r wohltAi??tige Zwecke und gute Werke verfA?gen.

Das IOR ist also fA?r den Papst eine gute Einnahmequelle. In den nachfolgenden Jahren stieg diese Summe noch weiter. FA?r das Jahr 1994 weisen die Dokumente aus Dardozzis Archiv einen Nettogewinn von 75 Milliarden Lire aus, fA?r 1995 sogar 78,3 Milliarden Lire. Im Februar 1996 schrieb Caloia an Sodano, die Bank kAi??nne Ai??der Kardinalskommission sie Summe von 78,3 Milliarden zu VerfA?gung stellen, bei einem Bruttogewinn von 231 MilliardenAi??. DarA?ber hinaus erhielt jeder Kardinal Ai??eine Summe von 50 Millionen fA?r gute WerkeAi?? wie Caloia Sodano mitteilte. Diese Zuwendungen erfolgten als Ai??Anerkennung der TAi??tigkeit der KardinAi??leAi?? in den Kommissionen, deren Aufgaben es war, die TAi??tigkeit der Bank zu kontrollieren. Im Parlament heiAYt das ganz profan Sitzungsgeld.

TatsAi??chlich gilt es eine ganze Galaxie finanzieller und unternehmerischer AktivitAi??ten in den unterschiedlichsten Branchen – vom Gesundheitswesen bis zum Tourismus, von der Immobilienverwaltung bis zu BankgeschAi??ften – nach auAYen abzuschirmen. Gleichzeitig mA?ssen aber auch VermAi??genswerte geschA?tzt und bewahrt werden, die mit den Jahren immer weiter gewachsen sind. Deren Wachstum innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren verdeutlicht die Ai??konsolidierte Bilanz des Heiligen Stuhls fA?r das Jahr 2007Ai??, die der Vatikan im Sommer 2008 an 194 KardinAi??le, 4800 BischAi??fe und die Bischofskonferenzen in der ganzen Welt verteilte. Eine Kopie des Dokuments wurde der katholischen Wochenzeitung Ai??The TabletAi?? zugespielt. Welche VermAi??genswerte besitzt der Vatikan?
Das Dossier weist einen regelrechten Staatsschatz in HAi??he von 1,4 Milliarden Euro aus, eine Tonne Goldbarren im Wert von 19 Millionen Euro, die auf die neunziger Jahre zurA?ckgeht, auAYerdem ImmobilienvermAi??gen und Obligationen sowie tA?ckische Anleihen. Diese Angaben stammen aus dem Rechenschaftsbericht, verfasst von Erzbischof Velasio De Paolis, dem PrAi??sidenten der PrAi??fektur fA?r die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls.

Die Reserven sind betrAi??chtlich: 340,6 Millionen Euro in bar und fast 520 in Wertpapieren und Aktien, dazu Goldreserven und Einnahmen aus Immobilienbesitz. Dem Haushaltsbericht zufolge besitzt die katholische Kirche in England, Frankreich und der Schweiz Immobilien und GrundstA?cke im Wert von 424 Millionen Euro. Diese Summe kann man aber getrost erhAi??hen, wenn man die Wertentwicklung auf den ImmobilienmAi??rkten berA?cksichtigt. Propaganda Fide zum Beispiel, die Kongregation fA?r die Evangelisierung der VAi??lker, besitzt Immobilien und GrundstA?cke im Wert von 53 Millionen Euro, fast alle davon in Italien. Aus dieser Quelle sprudelten im Jahr 2007 rund 56 Millionen Euro in Form von Vermietung und Verpachtung sowie weitere 950.000 Euro als EinkA?nfte aus landwirtschaftlichen Betrieben. “

* Vgl. PerchAi?? non possiamo essere cristiani (e meno che mai
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cattolico), Longanesi, Mailand, 2007:

” Zu der einen Milliarde Euro entsprechend den 8 Promille, die von den Steuerzahlern aufgebracht werden, kommt pro Jahr die gleich groAYe Summe, die allein der italienische Staat (nicht mitgerechnet Regionen, Provinzen und Kommunen) fA?r unterschiedliche Bereiche ausgibt. Im Jahr 2004 beispielsweise wurden bezahlt:
- 478 Millionen ai??i?? fA?r die GehAi??lter der Religionslehrer
- 258 Millionen ai??i?? zur Finanzierung katholischer Schulen
- 44 Millionen ai??i?? fA?r die fA?nf katholischen UniversitAi??ten
- 25 Millionen ai??i?? fA?r die Wasserversorgung der Vatikanstadt
- 20 Millionen ai??i?? fA?r die UniversitAi??t Campus Biomedico des Opus Dei
- 19 Millionen ai??i?? fA?r die Aufnahme der Religionslehrer in den Stellenplan
- 19 Millionen ai??i?? fA?r die Beihilfen fA?r SchA?ler katholischer Schulen
- 9 Millionen ai??i?? fA?r die Sozialversicherung der Angestellten des Vatikans und ihren AngehAi??rigen
- 9 Millionen ai??i?? fA?r die Sanierung religiAi??ser GebAi??ude
- 8 Millionen ai??i?? fA?r die GehAi??lter der MilitAi??rkaplAi??ne
- 7 Millionen ai??i?? fA?r die Altenvorsorge des Klerus
- 5 Millionen ai??i?? fA?r das Krankenhaus von Padre Pio in San Giovanni Rotondo
- 2,5 Millionen ai??i?? fA?r die Finanzierung kirchlicher Jugendzentren
– 2 Millionen ai??i?? fA?r den Bau von GotteshAi??usern etc.

Rechnet man einen GroAYteil jener eineinhalb Milliarden der Ai??ffentlichen Finanzierung des Gesundheitssektors hinzu, in dem auch katholische Einrichtungen tAi??tig sind, kommt man leicht auf mindestens 3 Milliarden ai??i?? pro Jahr. Aber das ist noch lAi??ngst nicht alles, denn hinzugerechnet werden mA?ssen auch die Einnahmen, die dem Staat durch die vielfAi??ltigen Steuerbefreiungen der Kirche entgehen, insgesamt mehr als 6 Milliarden ai??i??. “

Aus:
Gianluigi Nuzzi
Ai??VATIKAN AGAi??
Deutsche Ausgabe: Ai?? 2010 Ecowin Verlag, Salzburg
Italienische Ausgabe: Ai?? 2009 Ai??Vaticano S.p.A.Ai?? bei Chiarelettere editore srl, Mailand

” Ein Buch, wie es noch kein anderes zuvor gegeben hat. Es gewAi??hrt Zugang zum Geheimarchiv Monsignor Dardozzis, einem der wichtigsten Mitarbeiter der Vatikanbank, und deckt die waghalsigen FinanzgeschAi??fte des IOR auf.
Eine hier erstmals offengelegte Geschichte, die ein ganz neues Licht auf die Gegenwart wirft. “
L’ Arena

” Hinter den Kulissen dA?rften die Dokumente aber wie eine Bombe eingeschlagen haben. Nachdem das italienische Original von Ai??Vatikan AGAi?? im Mai 2009 herauskam, wurde Angelo Caloia nach 20 Jahren an der Spitze der Vatikan-Bank IOR vorzeitig aus dem Amt entlassen.
Der Finanzpolizei bleibt der Zugang zu Konten und Unterlagen dennoch weiterhin versperrt. Ai??Das Stillschweigen schA?tzt das VertrauensverhAi??ltnis zu den GlAi??ubigen, um SchAi??den zu vermeidenAi??, schreibt Nuzzi im Vorwort seines Buchs. Ai??Nicht zuletzt nA?tzt diese Verschwiegenheit aber auch den Seilschaften der KardinAi??le und hilft ihnen, ihre Machtposition weiter zu festigenAi??. “
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1 Kommentar zu „Freigeistige Bilanzen zur Ai??VATIKAN AGAi?? … (II)“

  1. lillith sagt:

    Guten Tag,

    da fragt man sich gleich: was Kosten die Kirchen in Deutschland den Steuerzahler?
    Die Kirchen brauchen keine Grundstücksteuer zu zahlen – warum?
    Durch Steuergelder werden die fetten Bischofsgehälter finanziert:
    etwa 10000 Euro monatlich incl. Dienstwohnung und Dienstwagen, diese
    Kosten werden auch auf die Ungläubigen abgewälzt!
    Das ist eine Unverschämtheit sondergleichen!
    Und was tun die Kirchen ?
    Die Belohnung bekommen die Gläubigen erst nach ihrem Tod, oh wie clever!
    Es geht immer nur um Macht und da macht “Gott” keine Ausnahme.
    Religion will über den ganzen Menschen verfügen d.h. auch über sein Geld!
    Ich empfehle – raus aus dem Laden!

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